31. Oktober /1. November - Mondfest

Samhain ist das Fest der Ahnen, der Verstorbenen, des ungeborenen Lebens, der Wesen aus anderen Welten,
des Orakelns und des Jahreswechsels. Das alte Jahr wird beendet, ein neues Jahr beginnt.
Nur durch den Tod kann neues Leben entstehen – und so steht gerade das Fest Samhain für den ewigen Kreislauf des Lebens.

Das Christliche Fest "Allerheiligen" wird am 1. November gefeiert. Da liegt die Vermutung nahe, dass wiederum ein alter heidnischer Feiertag umfunktioniert wurde, wie einige andere auch.
Allerdings wurde die Einführung des Allerheiligenfestes erstmals im 9. Jahrhundert in Italien erwähnt,
dort waren keltische Bräuche recht wenig bekannt. Der Abend vor Allerheiligen wird im Englischen als All hallows eve bezeichnet, das sich später zu Halloween entwickelte.

Die Themen Sterben und Tod treten in den Vordergrund und sind, wie zu kaum einer anderen Jahreszeit,
sichtbar, greifbar und spürbar. Das vergangene Jahr wird rückblickend betrachtet - Altes darf losgelassen werden
und zugleich darf der Same, der im kommenden Jahr aufgehen soll, und zur Wintersonnenwende geboren wird, gesät werden.

Wir schöpfen unsere Kraft aus der Stille und aus der Besinnung der eigenen Wurzeln, indem wir unseren Ahnen gedenken,
mit ihnen sprechen, sie um Rat fragen und auch ihren Segen und Schutz fürs kommende Jahr erbitten.
Die Natur stirbt langsam ab, Mutter Erde zieht sich zurück und begibt sich für einige Zeit zur Ruhe.

 

Würde die Pflanzenwelt nicht in Form ihrer Samen, die tief in der Erde liegen, weiterleben, so könnte man denken,
dass die gesamte Pflanzenwelt vollkommen abstirbt.

 

Doch genau darin liegt auch die Symbolik dieses Festes. Das Rad des Lebens dreht sich unaufhörlich weiter,
auch wenn es im Außen so aussieht, als ob alles sterben würde.
Symbolisch fällt das Samenkorn auf die Erde, schläft über den Winter in tiefer Geborgenheit, um dann im Frühjahr erneut zu erblühen. Uns so soll es auch für uns Menschen sein – unser Wesenskern soll in der Stille des Herbstes gefunden und geehrt werden, damit wir im Frühjahr wieder erneut erblühen dürfen.


Wir gedenken traditionell den Ahnen, als Dank für unser Sein entzünden wir ein Licht
Wir wollen auch allen unsichtbaren, geistigen Kräften danken – Naturwesen, Mutter Erde, Engelwesen… -,
die uns still auf unserem Weg  begleiten.

 

Ich finde die psychologische Wirkung von Samhain bzw. Halloween interessant, da die Auseinandersetzung mit dem Tod, der Dunkelheit und damit verbundenen (Ur-)Ängsten ganz bewusst und praktisch umgesetzt wird. So was wurde und wird in unserer Gesellschaft gern verdräng und ein Feiertag wie Allerheiligen kann das thematisch wohl kaum auffangen bzw. ist auf diese Art ja auch gar nicht dafür gedacht.

Die dunkle Jahreszeit kann sehr gut genutzt werden, sich mit seinen eigenen dunklen Aspekten zu beschäftigen.
Es ist wichtig, für die eigene spirituelle Entwicklung, seine dunklen Seiten zu kennen und sie genauso anzunehmen und anzuerkennen wie seine lichten Seiten. Denn beides gehört einfach zusammen.


 

Rituale sind Energiequellen - für das gesamte Leben: 

Rituale sind eine Möglichkeit bewusst kleine und große Feste, Neuanfänge, Übergänge, Abschiede zu feiern. Mit den Kräften des Naturjahres, des Universums und der jeweils einzigartigen Intuition. Begleitet von einem Kreis achtsamer Frauen & Männern & Kindern. Sie laden ein, aus dem Vollen zu schöpfen für mehr Tiefe & Würze & Lebensfreude im Alltag.

Das Christliche Fest Allerheiligen" wird am 1. November gefeiert. Da liegt die Vermutung nahe, dass wiederum ein alter heidnischer Feiertag umfunktioniert wurde, wie einige andere auch. Allerdings wurde die Einführung des Allerheiligenfestes erstmals im 9. Jahrhundert in Italien erwähnt, dort waren keltische Bräuche recht wenig bekannt. Der Abend vor Allerheiligen wird im Englischen als All hallows eve bezeichnet, das sich später zu Hallowe'en bzw. Halloween entwickelte.

31. Oktober /1. November

 

Samhain ist das Fest der Ahnen, der Verstorbenen, des ungeborenen Lebens, der Wesen aus anderen Welten, des Orakelns und des Jahreswechsels. Das alte Jahr wird beendet, ein neues Jahr beginnt. Nur durch den Tod kann neues Leben entstehen – und so steht gerade das Fest Samhain für den ewigen Kreislauf des Lebens.

Die Themen Sterben und Tod treten in den Vordergrund und sind, wie zu kaum einer anderen Jahreszeit, sichtbar, greifbar und spürbar. Das vergangene Jahr wird rückblickend betrachtet - Altes darf losgelassen werden und zugleich darf der Same, der im kommenden Jahr aufgehen soll, und zur Wintersonnenwende geboren wird, gesät werden. Wir schöpfen unsere Kraft aus der Stille und aus der Besinnung der eigenen Wurzeln, indem wir unseren Ahnen gedenken, mit ihnen sprechen, sie um Rat fragen und auch ihren Segen und Schutz fürs kommende Jahr erbitten. Die Natur stirbt langsam ab, Mutter Erde zieht sich zurück und begibt sich für einige Zeit zur Ruhe.

Würde die Pflanzenwelt nicht in Form ihrer Samen, die tief in der Erde liegen, weiterleben, so könnte man denken, dass die gesamte Pflanzenwelt vollkommen abstirbt.

Doch genau darin liegt auch die Symbolik dieses Festes. Das Rad des Lebens dreht sich unaufhörlich weiter, auch wenn es im Außen so aussieht, als ob alles sterben würde. Symbolisch fällt das Samenkorn auf die Erde, schläft über den Winter in tiefer Geborgenheit, nur um dann im Frühjahr erneut zu erblühen. Uns so soll es auch für uns Menschen sein – unser Wesenskern soll in der Stille des Herbstes gefunden und geehrt werden, damit wir im Frühjahr wieder erneut erblühen dürfen.

Wir gedenken traditionell den Ahnen, als Dank für unser Sein entzünden wir ein Licht
Wir wollen auch allen unsichtbaren, geistigen Kräften danken – Naturwesen, Mutter Erde, Engelwesen… -, die uns still auf unserem Weg  begleiten.
Wir verbinden uns mit den Baumseelen, Naturwesen, Engelwesen… sowie mit Mutter Erde und dem Kosmos.

Fest                   Schwarzmondfest (Neumond)
Farben                schwarz, braun, orange
Elemente            Erde und Luft
Thema                Ahnen, Sterben, Rückschau und Orakel
Essen                  Kohl, Kürbis, Mais, Äpfel und Birnen
Ausdruck            Angst, Scham, Schuld, Abschied nehmen
Götinnen/Götter   die schwarzen Göttinnen, die alten Weisen -  Hel,

Ich finde die psychologische Wirkung von Samhain bzw. Halloween interessant, da die Auseinandersetzung mit dem Tod, der Dunkelheit und damit verbundenen (Ur-)Ängsten ganz bewusst und praktisch umgesetzt wird. So was wurde und wird in unserer Gesellschaft gern verdrängt, und ein Feiertag wie Allerheiligen kann das thematisch wohl kaum auffangen bzw. ist auf diese Art ja auch gar nicht dafür gedacht.

Die dunkle Jahreszeit kann sehr gut genutzt werden, sich mit seinen eigenen dunklen Aspekten zu beschäftigen. Es ist wichtig, für die eigene spirituelle Entwicklung, seine dunklen Seiten zu kennen und sie genauso anzunehmen und anzuerkennen wie seine lichten Seiten. Denn beides gehört einfach zusammen.

Ideen für Altarschmuck:
Eibe, Efeuranken, Fotos von seinen Ahnen, Thuja (Lebensbaum),

Ideen für Opfergaben:
Räucherungen, Kerzen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Nüsse, Obst, ein Teller mit Essen und ein Becher Wein für die Ahnen


Vorbereitung für die Teilnehmer:
- Reinigungsräucherung für jeden Teilnehmer
- Kurze Zeit der Stille (für Gebete, kurze Meditationen;... damit jeder sich individuell auf das Ritual einstimmen kann)
- Geführte Meditation zum Erden und Zentrieren  

Den Kreis ziehen:
Alle fassen sich an den Händen
- Gesang: “We are a circle, within a circle,
                   with no beginning and never ending"
                 (Wir sind ein Kreis, in einem Kreis, ohne Anfang und ohne Ende)

Die Elemente anrufen:
- Feuer - Süden
- Erde - Westen
- Wasser - Norden
- Luft - Osten

Spezielle rituelle Aktivitäten zu Samhain:
- Meditation zu Samhain
  - Gedenken an die Ahnen und an andere Verstorbene:
     - Jeder kann einen Dank, einen Gruß oder eine Bitte auszusprechen.
      - Eine Räucherung für die Ahnen

 



Räucherungen zu Samhain

Samhain Reinigung:
Salbei
Wacholderbeeren
Tannenharz
 

   

Es ist Samhain.
Die Zeit der Toten.
Die Nacht der Geister.
Leise ziehen sie ums Haus.
Sie sind unsre Gäste.
Die letzten Blüten am Rosenstrauch,
Ich widme sie Euch, meinen Ahnen.
Die letzten Blüten der Ringelblumen,
Ich widme sie Euch, meinen treuen Begleitern.
Der Kreislauf des Lebens
   Tod und Geburt
         Winter und Sommer
               Nacht und Tag
Innen wie Außen und Außen wie Innen.
Immer und immer wieder dreht sich das Rad der Welt.

Danke, für die Mitgestaltung dieses Festes

Eure

Sigrid