Altes Wissen - Neu erlebt

Rituale sind Energiequellen - für das gesamte Leben: Rituale sind eine Möglichkeit bewusst kleine und große Feste,
Neuanfänge, Übergänge, Abschiede zu feiern.
Mit den Kräften des Naturjahres, des Universums und der jeweils einzigartigen Intuition.
Begleitet von einem Kreis achtsamer Frauen & Männern & Kindern.
Sie laden ein, aus dem Vollen zu schöpfen für mehr Tiefe & Würze & Lebensfreude im Alltag.

Keltische Jahreskreisfeste

Rituale sind ein wichtiger Bestandteil vieler Kulturen und haben eine starke, gemeinschaftsbildende Funktion
von großer Bedeutung.
In Verbindung mit der Natur, Tradition und Kultur erzeugen wir neue Kräfte und Energien, die uns helfen,
unser Leben neu zu gestalten.

  Jedes Fest hat seinen eigenen Geist, lässt in uns ganz bestimmte Seelenseiten anklingen.
Und das Wichtigste ist, diese Seelenseiten mitschwingen und mitklingen zu lassen. Sich zu erinnern.
Jedes dieser Jahreskreisfeste ist eigentlich wie ein tiefes Märchen, ein Mythos des Lebens.
 

Unsere Vorfahren und Ahnen - die Kelten -
haben uns ein wertvolles Gut hinterlassen und für sie war der Wandel
von Sonne und Mond in der Natur und im Kosmos eingebunden.

Im Laufe der Zeit wurden die alten "heidnischen" Feste von den gängigen Religionen übernommen und umbenannt.
Um sich verstärkt wieder mit dem Rhythmus und Pulsschlag von Mutter Erde zu verbinden,
vermitteln wir gesammeltes Wissen, Bräuche und feiern im Jahreskreis.

Imbolc /Lichtmess - Mondfest

Imbolc – Lichtmess

Am 1.+2. Februar feiern wir Imbolc und Lichtmess, das Licht wächst und die Strahlen der Sonne haben schon wieder so viel Kraft, dass sie bis zu den Wurzeln der Pflanzen reichen.

Erste Lichtimpulse wecken die Pflanzenwesen auf und vermögen auch uns zu wecken.
Noch ist die Kraft zart und fein, noch schlafen die Pflanzen.

Wir brauchen jetzt Tees und Speisen, die uns aufwecken, in Schwung bringen und stärken.
Es ist Zeit, aufzuwachen.

Jetzt wird das Jahresrad wieder angeschoben und endlich kommt alles wieder in Bewegung.

In dieser frühen Zeit des Jahres, die für die Kindheit und Jugend steht, geht es um Freiheit und Selbstbestimmung.
Den in den Raunächten geborenen Ideen wird nun Gestalt gegeben und neue Projekte werden gestartet.

Altes, Aussortiertes wird entfernt, es ist die Zeit für den
Hausputz und der Reinigung auf allen Ebenen.

Das tut so gut und alles fühlt sich leichter an, probiert es aus!!!

Auch der Fasching als schöpferisches Chaos gehört in diese Zeit und somit das Erwachen neuer Ideen,
neuer Liebschaften und neuen Lebens.
Tanzt, feiert und erweckt Eure  Ideen zum Leben, lasst sie Gestalt annehmen!

Die Birke, der Frühlingsbaum, der Baum Brigids, steht für den Neuanfang, aus ihren Zweigen wird der reinigende Reisigbesen gebunden, mit dem man die Wohnung und sich selbst rituell reinigt.

Um das Wachsen des Lichtes zu begrüßen, stellt man am Abend vor Lichtmess eine weiße Kerze ans Fenster und schmückt sie mit den Lichtmesskräutern:

Gänseblümchen für die Reinheit und Klarheit,

Brunnenkresse für das lebensspendende Grün,
zarte Birkenzweige für das noch junge Licht.

Das Neuentfachen des jungen Lichtes und die Lichtweihe am Lichtmesstag sind in ganz Europa noch im Brauchtum verankert.

Fackelumzüge in der Nacht sind auch toll, weil man sinnbildlich das Licht in die Dunkelheit bringt.

Und wenn man einen Fluß oder See in der Nähe hat, kann man z.B. Lichterschiffchen aufs Wasser setzten.
Schwimmkerzen (wir nehmen Nussschalen mit Wachs ausgegossen)
die den Fluß hinunterfahren und
das Licht durch die Nacht tragen.


Brigid-Strohkreuz: Dieses ist ein altes Sonnenrad und wurde an die Häuser und Ställe gehängt, um diese zu schützen.


Wir feiern das erhellende,
befreiende Lichterfest im Februar 2018


Eure  
Sigrid Bergmann &
Gudrun Laimer (Kräuterexpertin)

Eindrücke von 2017 unter: https://www.youtube.com/channel/UCSNdXTmL1c_fmnTQO2dEFVQ